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Porzellan der Firma Lomonossow aus St. Petersburg

Zur Geschichte:

Im Jahre 1744 wurde bei Sankt Petersburg eine Porzellanmanufaktur gegründet, die die Grundlage für die russische Porzellanindustrie schuf. Die Zusammensetzung des ersten russischen Porzellans und von Glasuren sowie die Technologie für seine Produktion wurden vom russischen Gelehrten D. I. Winogradow in Anwendung auf russische Rohstoffe entwickelt: Porzellanerde aus dem Vorkommen Gshel, Quarz aus Olonez und Alabaster. Ein großer Verdienst Winogradows bestand in der Ausbildung der ersten russischen Facharbeiter für Porzellanherstellung, die hauptsächlich Leibeigene gewesene waren. Einer von ihnen, Nikita Woinow, war nach dem Tod Winogradows im Laufe von sechs Jahren der technische Leiter Produktion.
Die Kader der ersten Maler wurden aus der Mitte von Schülern der Kunstakademie ausgebildet.
Das Werk versorgte mit seinen Erzeugnissen den Zarenhof und war im Vergleich zu Privatporzellanfabriken ein kleiner Betrieb. Die Erzeugnisse des Werkes waren sehr teuer und gelangten so gut wie nicht zum Verkauf.
Zum 100. Jahrestag der Gründung des Werkes wurde ein Museum für kunstgewerbliche Porzellanerzeugnisse eröffnet, in dem es gegenwärtig über 20 000 Gegenstände gibt, die die Entwicklung der Produktion des Kunstporzellans widerspiegeln.
Von großem Interesse sind Gegenstände, die von 1750 bis 1820 hergestellt wurden, als große Meister der Kunstakademie zu Arbeiten zur Schaffung von Formen und für das Dekorieren herangezogen wurden. In den darauffolgenden Jahren lassen die Beziehungen des Werkes zur Kunstakademie immer mehr nach. Die Qualität dieser kunstgewerbichen Erzeugnisse und die Technologie für ihre Herstellung verschlechtern sich.
Anfang des 19. Jahrhunderts wird das werk umgebaut, und man nimmt die Produktion von komplizierten und großen Porzellanerzeugnissen auf.
1915 ändert sich der Charakter von Grund auf. Im Zusammenhang mit dem Krieg wurden Lieferungen von Porzellanerzeugnissen technischer Zweckbestimmung aus deutschland und England nach Rußland eingestellt. Im Werk wird die Herstellung von Laborgeschirr, hitzefesten Porzellanrohren, Pyroskopen, Zündkerzen usw. in die Wege geleitet und gemeistert.
Die Oktoberrevolution 1917 löste eine aktive technische und kunstgewerbliche Tätigkeit des Werkes aus. Die Bemühungen wurden auf die Schaffung einer Technologie und die Herstellung von besonders komplizierten Erzeugnissen technischer Zweckbestimmung, die Ausarbeitung und die Produktion von Agitationskunstporzellans ausgerichtet.
Das Porzellan wurde in diesen Jahren aus im Ausland präsentiert und erhielt eine Reihe von Auszeichnung. In der Nachkriegsperiode wird das historisch entstandene Profil des Werkes vollständig wiederhergestellt: Herstellung von Erzeugnissen hoher künstlerischer Qualität für dem Heimgebrauch und einzigartigen Erzeugnissen für Interieurverzierung von Kulturpalästen, Regierungs- und öffentlichen Gebäuden.
1954 beginnen die Rekonstruktion des Werkes, der Bau neuer Produktionsräume und die Erneuerung überholter Ausrüstungen.

Lomonossow hatte in Deutschland an der Bergakademie Freiberg studiert. Er war einer der Studenten des berühmten Bergrates Johann Friedrich Henkel, der 1697 bis 1744 lebte.
Lomonossow, der 1752 das naturphilosophische Poem "Ein Brief über die Nützlichkeit des Glases" verfaßte, gründete 1753 ein Farbglaswerk bei St. Petersburg, das er nach eigenen Plänen einrichtete.

Das Unternehmen heute:

Das Werk produziert Kunstporzellanerzeugnisse eines recht umfassenden Sortiments: Gleichzeitig werden bis zu 500 Erzeugnisarten produziert. Alle komplizierten Farbtönungszeichnungen werden auf die Erzeugnisse mit Hand aufgetragen. Graphische Zeichnungen werden auf Erzeugnisse mit Hilfe des zusammenfügbaren Dekalkierpapiers aufgetragen, das im Werk hergestellt wird und gelangen dann zu den Malern zur endgültigen Bearbeitung. Einige erzeugnisse werden neben der Auf- und der Unterglasur auch mit Pulvergold mit der Auftragung einer Gravierzeichnung dekoriert. Viele Service, Vasen und fast alle Tierskulpturen werden mit Unterglasurfarben dekoriert.
Zirka 90 Prozent aller Erzeugnisse des Werkes werden aus dem Hartporzellan hergestellt, daß bei einer Temperatur von 1400 Grad Celsius gebrannt wird.
Tierskulpturen, die mit Unterglasurfarben - gewöhnlich mit Salzlösungen unterschiedlicher Metalle - dekoriert werden, werden aus dem Weichporzellan hergestellt, das bei einer Temperatur bis zu 1300 Grad Celsius gebrannt wird. Zum ersten Mal im Lande entwickelte man im Lomonossow - Werk die Technologie und organisierte die industrielle Produktion von dünnwandigen Erzeugnissen aus dem Knochenporzellan, die sich durch erhöhte Weisheit, Feinheit und Durchsichtigkeit im Vergleich zum traditionellen Hartporzellan auszeichnen.
Die Erzeugnisse mit dem Signum "LFS" ( Lomonossow - Porzellanwerk) sind in über 30 Ländern bekannt. Sie werden nach Zu dem Erfolg der Porzellanerzeugnisse von den Newa - Ufern tragen in vieler Hinsicht ihre Entwickler - Maler und Bildhauer - bei. Jeder Maler, der im Werk arbeitet, ist eine markante Persönlichkeit, der die besten Traditionen der Facharbeiter vergangener Generationen erhält und weiterentwickelt.
Die Porzellanerzeugnisse des ältesten Betriebes des Landes bleiben nach wie vor ein Etalon der Kunst und der hohen Qualität.



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